Spieletest: Der Hobbit: Königreiche von Mittelerde





Cover

Ich mag mein Smartphone. Nein wirklich, es macht mir das leben leichter mit seinen tollen Apps und Errinnerungsfunktionen. Doch was ich nicht mag, ist, was der „Der Hobbit: Königreiche von Mittelerde“ daraus gemacht hat: ein ständig Vibrierendes, auf die Nerven gehendes Gerät, was zudem noch dauernd abstürzt, wenn das Internet mal schlecht ist.

Über den Inhalt von „Der Hobbit: Königreiche von Mittelerde“ muss nicht viel gesagt werden, denn dort ist kein Inhalt! Das Spiel ist flach, langweilig, stupide und uninspiriert. Es erinnert in seinen guten Zeiten an das O-Game, doch diese seltenen guten Zeiten sind unglaublich schwer zu finden.

Man beginnt mit der Wahl: Elf oder Zwerg. Dann beginnt das wilde Geklicke und Gewarte. Die ersten 2 Stunden kann man komplett nur mit dem Bau und aufleveln von Gebäuden verbringen. Danach baut man nur noch auf die nächste „Erinnerung“ die das Handy erschüttern lässt. Nach gut 2 Tagen hat man dann eine Stadt, die auswechselbarer nicht sein kann. 90% der Flächen werden von sogenannten „Quests“ in Anspruch genommen, diese heißen dann „Baue eine Kaserne; erweitere deine Nahrungsproduktion“ usw.

Es ist unglaublich wie unverschämt diese Verwurstung der Marke „Lord of the Rings“ bzw. „Der Hobbit“ ist. Das „Spiel“ stürzt regelmäßig ab, meistens, wenn die Internetverbindung mal schlecht ist oder ein Menü sich nicht öffnen lässt. Schlimmer ist jedoch das zum Teil Quellcode auf dem Touchscreen erscheint. So muss man sich aus den Fingern saugen was „unit.number1“ zu bedeuten hat. Ich hatte mich gefreut auf ein paar nette Stunden mit diesem Lizenztitel, was rauskam, war genervtes auf dem Screen herumdrücke, um die viel zu kleinen Menüs zu bedienen. Keinerlei Liebe wurde hier in die Entwicklung gesteckt. Nicht mal die Gebäude haben einen Wiedererkennsungswert.

Das Spiel ist mit einem Free to Play Konzept ausgestattet, was sich allerdings als sehr unfair herausstellt: Nur wenn man Geld zahlt, kann man seine Gebäude auf Level 10 ausbauen oder mehr Städte errichten. So sind nur zahlende Kunden in der Lage die größten Armeen zu bauen und schnell genug verlorene Truppen zu ersetzen. Bei den Truppen ist da auch noch so ein Problem: Keiner erklärt genau wie das Truppensystem funktioniert. Die Standardtruppen die zu Beginn baubar sind erweisen sich schnell als unbrauchbar da sie selbst in überzahl jegliches Scharmützel verlieren. Bilwisse sind anscheinend härter gebaut als ein Zwerg mit seiner Axt.

Das „Spiel“ ist Zeitverschwendung, nicht mal die Allianzen, die gebildet werden motivieren zu längerem Verbleib in Mittelerde. Doch das Beste kommt zum Schluss. Nachdem die App einen Tag deaktiviert, ist vibriert das Smartphone wieder: Deine Stadt braucht dich! KEHRE SOFORT ZURÜCK! Bullshit! Den, wenn man die App wieder startet, sieht man das nichts, absolut NICHTS passiert ist. Zu dem kommen kleine Tricks der Entwickler, um einem teure Items wie Sanduhren abzuluchsen: Diese ändern ihren Standort im Menü anscheinend willkürlich und man muss sehr stark aufpassen das nicht ausversehen eine teure Stundenuhr sich an die Stelle der billigen Minutenuhr gemogelt hat.

Fazit

Unsere Wertung zu Spieletest: Der Hobbit: Königreiche von Mittelerde
 Wertung 10 von 100 Punkten


"Selbst für eine Lizensverhackstückelung ein schlechtes Spiel!"


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Gesamtwertung
10

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Bilder zu Spieletest: Der Hobbit: Königreiche von Mittelerde

2 Kommentare zu "Spieletest: Der Hobbit: Königreiche von Mittelerde"

  1. Ich hab keinen plan wer diesen Text geschrieben hat aber der Inhalt ist nur teilweise richtig. Man kann seine Gebäude sehr wohl auf lvl 10 ausbauen ohne dafür zu Zahlen. Und bei mir ist das Spiel erst 3 mal abgestürzt obwohl ich schon seit 3 Monaten spiele…..

  2. Dieser Artikel ist die reinste Frechheit. Wenn man keine Ahnung von dem Spiel hst, sollte man keinen Test darüber schreiben.
    Erstens: Man kann sehr wohl ohne den Einsatz von Geld gebäude auf lvl 10 bauen. Ich jab noch keinen cent bezahlt und habe schpn 6 dsvon.
    Zweitens : man kann auch ohne Geld eine dritte Stadt bauen.
    Drittens: das spiel ist bei mir noch nicht einmal abgestürtzt, muss an ihrem handy liegen.
    Viertens : Dieser Artikel ist Dreck.

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